Bunte Türwächter: Möchten auch Sie ihre Gäste auf diese Art empfangen?
Bild: Rohner
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08.10.2019 12:00

Bunte Türwächter für ein freundliches Willkommen

Pflanzen machen Eindruck, vor allem, wenn sie stimmungsvoll an der Haustüre platziert sind. Als pflanzliche Türwächter lassen sie vergessen, dass der Sommer sich verabschiedet und die kalte Jahreszeit naht. Ausgesuchte Gefäss- und Pflanzenkombis zeugen von Geschmack und Individualität. Wohin gehen die Trends?

Viele Gartenprojekte beschäftigen uns zum Ende des Sommers – Kürbisse wollen eingemacht, Kartoffeln geerntet, Nüsslisalat, Winterspinat und Radiesli ausgesät werden. Dabei vergisst man gerne, dass sich der Winter nähert und die bunte Pflanzenpracht schrittweise von Balkon und Garten verschwindet.

Blickfang und Dekoration

Pflanzliche Türwächter helfen dabei, die Saison bis zum Winter zu verlängern. Der Begriff «Türwächter» bezeichnet bepflanzte Gefässe und Skulpturen an der Haustür, die für ein einladendes Bild sorgen. Sie verraten auf den ersten Blick: «Schön, dass Du hier bist, Du bist herzlich willkommen!» Viele Jahre haben Terrakotta-Pflanzkübel den Aussenraum bestimmt. Auch heute sieht man sie noch, zum Herbst hin oft bepflanzt mit in Form geschnittenen Eiben oder anderen immergrünen Gehölzen, zum Beispiel Lavendelheide (Pieris) oder Stechpalme (Ilex). Die Kombination aus lebendigem Grün und natürlich-warmem Erdton ist elegant und verbreitet ein mediterranes Flair.

Frosttauglichkeit der Gefässe beachten

Doch mittlerweile bestimmen andere Kübelmaterialien die Szene. Egal ob Fiberglas, Edel- und Cortenstahl, Zink, Polyrattan oder Beton, wer sie im Aussenraum aufstellt, muss auf ihre Witterungsbeständigkeit achten. Das gilt besonders für Fiberglasgefässe. Im Aussenbereich dürfen nur solche verwendet werden, die ohne Gesteinsbeimischung hergestellt wurden. Das

gewährleistet, dass der Pflanzkübel absolut wasserdicht und somit frostfest ist. Hochwertige Pflanzgefässe haben ihren Preis. Wer ihn zahlt, kann sich über ein Gefäss freuen, das über Jahre Wind, Frost, Schnee und Sonne widersteht.

Pflanzentrends zum Jahresende

Minimalistisch oder romantisch verspielt, Pflanzkübel gibt es in einer riesigen Bandbreite an Farben, Grössen und Formen. Addiert man dazu die Vielfalt der möglichen Pflanzen, ergeben sich für jede Tür-, Haus- und Eingangssituation vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten.

Diesen Herbst zeichnen sich zwei Trends ab: natürliche Raffinesse und schlichte Eleganz. Kombiniert werden entweder Ton-in-Ton-Kombinationen oder Weisstöne mit frischem Grün. Mini-Koniferen und herabhängendes Efeu sind die perfekten Partner für hohe, schlanke Betongefässe. Ein Plus an Munterkeit erhalten sie mit dem einen oder anderen Deko-Element. Zum silbergrauen Trend passt der Silberkopf Calocephalus, dessen Pflanzenkugeln aus stacheldrahtähnlichen Trieben gelungen mit moderner Architektur harmonieren.

Das Fachgartencenter weiss Rat

Bei Ton-in-Ton-Zusammenstellungen tut sich der Country-Stil mit seinen warmen Farben und natürlichen Deko-Artikeln – zum Beispiel Weidenkränze oder Tannenzapfen – hervor. Pflanzliche Stars sind natürlich vor allem Chrysanthemen in allen Farben und Formen. Aber auch Blattschmuck wie Purpurglöckchen (Heuchera, Heucherella), das neue Elephantenohr (Senecio ‘Angel Wings’), rotlaubiges Efeu, bronzefarbige Seggen, immergrüne Skimmien oder Christrosen.

Um farbenfroh durch Herbst und Winter zu kommen, gibt es mehr als nur eine Pflanzenkombination. Hat die grün-weisse Gestaltung ihre Leuchtkraft verloren, erhält man im Fachgartencenter und in gut sortierten Gärtnereien hochwertigen Ersatz. Gepflanzt sind die Pflanzen im Nu. Da die Stauden und Minigehölze über die kalten Monate kaum wachsen, können sie einfach aus dem Gefäss entnommen und durch andere ersetzt werden. So lassen sich für jeden Standort abwechslungsreiche Gestaltungen erschaffen, die täglich aufs Neue freundlich willkommen heissen.

pd/cs