Ein Vergleich von Finanzbrokern lohnt sich immer um teure Gebühren zu umgehen.
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1/1 Ein Vergleich von Finanzbrokern lohnt sich immer um teure Gebühren zu umgehen. Bild: Pixabay.com / pictavio
23.09.2019 16:29

Unnötige Gebühren durch geschicktes Anlegen vermeiden

Durch die geschickte Auswahl von Geldanlagen können teure Gebühren gespart werden. Entscheidend ist die dabei die Wahl der richtigen Bank. Die meisten Broker halten unterschiedliche Anlageprodukte für die Kunden bereit, sodass sich ein Vergleich lohnt.

Anleger, die bei der Wahl der Geldanlage auf Aktien setzen, möchten natürlich in erster Linie Zinsen erwirtschaften. Doch für die Rendite der eigenen Anlage ist nicht nur der Zinssatz der Aktien ausschlaggebend, sondern auch die Gebühren, die von Banken und Brokern berechnet werden. Durch eine geschickte Auswahl lassen sich hohe Gebühren vermeiden. “Vor dem Abschluss eines Anlagevertrags sollten Verbraucher immer die Preise der Banken vergleichen. Gerade beim Online-Trading gibt es in der Schweiz weiterhin enorme Unterschiede, die sich natürlich sowohl negativ als auch positiv auf die Rendite auswirken können.”, betont die Redaktion von Cornèrtrader.

Schweizer Aktien sind beliebt. Grund sind die immer wieder veröffentlichten Erfolgsgeschichten. So gab es auch in den letzten Jahren immer wieder Papiere, die um 20 Prozent zulegen konnten. Der Norm entspricht das aber nicht. Beim Vergleich der vergangenen 20 Jahre fällt die nominale Rendite deutlich kleiner aus und liegt vor der Teuerung bei 5.2 Prozent. Noch einmal deutlich kleiner war die Rendite der Franken-Anleihen, die sich auf 3.3 Prozent belief. Damit rangieren die Aktien aber weiterhin deutlich über dem Niveau der klassischen Sparkonten, die angesichts der niedrigen Zinssätze immer unbeliebter bei den Anlegern werden. Doch auch wenn die Aktien in punkto Rendite noch deutlich vorn liegen, zeigt ein Blick auf die Durchschnittswerte, dass auch hier zweistellige Zuwächse kaum mehr etwas mit der Realität gemein haben.

Hohe Gebühren schmälern die Nettorendite

In der Schweiz nimmt die Nettorendite der Aktien weiter ab. Grund sind aber nicht nur die Zinssätze, sondern auch die Gebühren, die für die verschiedenen Geldanlagen berechnet werden. Die Banken veranschlagen für ihre Geldanlagen unterschiedliche Gebühren. Aufgrund der Kosten, die für die Geldanlage entstehen, mindert sich daher auch der Nettoerfolg.

Schon kleine Unterschiede bei den Gebührensatzungen machen sich für Sparer bemerkbar. Gerade bei langfristigen Anlagen kann die Rendite rasch um mehrere tausend Franken schwanken und so über Jahrzehnte hinweg sogar einen Teil des Kapitals zunichte machen. Für die Gesamtsumme der Gebühren ist in erster Linie natürlich die Bank an sich entscheidend, denn sie arbeitet ebenso wie die klassischen Broker mit unterschiedlichen Gebühren. Eine weitere wichtige Rolle spielt die Anzahl der Transaktionen. Umso mehr Transaktionen über die Aktienanlagen abgewickelt werden, desto höher ist die Gesamtsumme der Gebühren.

Einsparungen bei Courtagen möglich

Eine der häufigsten Gebühren, mit der sich Anleger zwangsläufig auseinandersetzen müssen, ist die Courtage. Courtagen sind Transaktionsgebühren, die bei Wertpapierkäufen, aber auch Verkäufen berechnet werden. Sie werden bei jeder Transaktion fällig. Bei den meisten Banken steigen die Courtagen mit dem Volumen der Transaktionen. Bislang gibt es nur wenige Anbieter, die hier mit einem Flatratemodell arbeiten und den Anlegern so die Kalkulation erleichtern.

pd

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