Nick Schwehr (grün) besiegelte mit zwei Treffern den Luzerner Sieg gegen ein aufsässiges Servette Genf
Bild: z.V.g.
1/1 Nick Schwehr (grün) besiegelte mit zwei Treffern den Luzerner Sieg gegen ein aufsässiges Servette Genf Bild: z.V.g.
27.09.2019 14:00

LSC-Teams weiterhin auf Kurs

Die LSC-Männer siegen gegen ein aufsässiges Servette hochverdient mit 2:1. Ihre Clubkameradinnen kommen in Olten trotz Feldüberlegenheit nicht über ein 0:0 hinaus.

Erst gegen Ende der Partie entschieden die stark überlegenen Luzerner das Spiel für sich. Zuvor hatten sie praktisch auf ein Tor gespielt. Dennoch gelang es den Gästen aus Genf ihren ersten Konter in eine 0:1-Führung zu verwandeln. Der LSC liess sich nicht beirren, dominierte die Partie fast nach Belieben. Da der gegnerische Kreis aber häufig mit bis zu acht Gegnern besetz war, tat man sich schwer, in gute Abschlusspositionen zu kommen. Für das letzte Viertel stellte LSC-Coach Fede Tanuscio die taktische Ausrichtung um – mit Erfolg. Schnellere Seitenwechsel und mehr Anspieloptionen auf den Aussenbahnen schufen Raum für Nick Schwehr, der zuerst per argentinischer Rückhand und wenig später nach einer kurzen Ecke das Spiel auf 2:1 drehte. 

LSC-Frauen schlecht belohnt

Die Luzernerinnen traten am vergangenen Sonntag auswärts zum zweiten Saisonspiel gegen Olten an. Letztere starteten erwartungsgemäss defensiv, blieben meist in der eigenen Hälfte und übten nur punktuell Druck auf die Luzerner Abwehr aus. Die LSC Frauen versuchten früh, das Spiel breit zu machen und kreierten einige schöne Spielzüge - leider ohne Torerfolg. Die Gegnerinnen spielten wie üblich körperbetont und konzentrierten sich hauptsächlich auf das Kontern. In der zweiten Hälfte dominierte der LSC weiterhin, erspielte sich zahlreiche Kreisszenen. Der Torerfolg blieb leider aus. Olten übte indessen gefährliche Konter aus. Die Schlussphase wurde nochmals hektisch, mit torgefährlichen Aktionen auf beiden Seiten. Leider konnten die Luzernerinnen im gegnerischen Schusskreis die entscheidende Lücke nicht finden. Die Partie endete torlos und Olten behielt beim «Shoot out» das bessere Ende für sich. Besonders bitter aus Luzerner Sicht: Fabienne Suter verletzte sich während der «Shoot outs» am Knie. 

pd/sk