SRK Kinderbetreuung zu Hause (KBH) Kinderbetreuerin Andrea Schneider beim Spielen mit Stella und Enzo       Aufgenommen am 08.11.2014 in Belp.
Bild: Remo Naegeli
1/1 SRK Kinderbetreuung zu Hause (KBH) Kinderbetreuerin Andrea Schneider beim Spielen mit Stella und Enzo Aufgenommen am 08.11.2014 in Belp. Bild: Remo Naegeli
17.10.2019 10:00

Bedürfnisgerecht und individuell

Die Kinderbetreuung zu Hause des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton Luzern wird sehr geschätzt. Es kommt aber auch immer wieder vor, dass Kundinnen und Kunden zögern die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, weil sie es sich nicht gewöhnt sind, ihre Kinder einer fremden Person anzuvertrauen und dies erst noch in den eigenen vier Wänden. Dank einer sorgfältigen Auswahl der passenden Betreuungsperson lassen sich diese Bedenken jedoch rasch zerstreuen.

Die Kinderbetreuung zu Hause ist eine Dienstleistung, die schon lange besteht und sich einer konstanten Nachfrage erfreut. Sie kommt zum Einsatz, wenn ein Kind krank wird oder seine Betreuungsperson ausfällt und richtet sich an Kinder von 0-12 Jahren. Auch während der langen Ferienzeit, wenn nicht alle Betreuungsangebote zur Verfügung stehen, oder als Überbrückung von Wartefristen bis zum Eintritt in eine Kita, schätzen Eltern das „Rotkäppchen“-Angebot, wie die Kinderbetreuung zu Hause vom Roten Kreuz auch genannt wird.

Zufriedene Kunden dank sorgfältiger Auswahl

Wer zu einer Familie kommt, betritt automatisch ein Stück Privatsphäre. Die eigenen vier Wände für eine fremde Person zu öffnen und seine Kinder jemand Unbekanntem anzuvertrauen, fällt nicht allen Anfragenden gleich leicht, weiss das Rote Kreuz. Anfängliche Hemmungen werden bei den Einsätzen rasch zerstreut, weil jede Anfrage sehr sorgfältig und individuell abgeklärt wird. Im Anschluss wird eine passende Betreuerin ausgesucht. Dann haben Kundinnen und Betreuerinnen auch die Möglichkeit, sich kennenzulernen, bevor es zu einem definitiven Auftrag kommt. Das Angebot gilt für den ganzen Kanton Luzern. Die Tarife sind einkommensabhängig gestaffelt. Hat jemand ein sehr enges Budget, empfiehlt das Rote Kreuz, sich unbedingt trotzdem zu melden. In solchen Fällen hilft ein Fonds, auf den das SRK zurückgreifen kann.

pd/cs