V.l.: Laura Schmid (Blockflöte) und Martin Völlinger (Cembalo)
Bild: z.V.g.
1/1 V.l.: Laura Schmid (Blockflöte) und Martin Völlinger (Cembalo) Bild: z.V.g.
13.06.2019 08:00

«Italian Summer Night»

Am Samstag, 15. Juni 2019, 20.00 Uhr, treten mit Laura Schmid (Blockflöte) und Martin Völlinger (Cembalo) zwei hochkarätige Musiker in der Markus-Kirche Vitznau auf.

Laura Schmid, 1989 in Stuttgart geboren, begann als Sechsjährige mit dem Blockflötenspiel und erhielt in den folgenden Jahren zudem Unterricht in Klavier, Violine und Viola. 2007 nahm sie ihr Blockflötenstudium bei Carsten Eckert an der Hochschule für Musik in Trossingen auf, 2009 wechselte sie an die Hochschule der Künste Bern, wo sie 2012 den Bachelorstudiengang mit Prädikat «ausgezeichnet», wie auch den Master Specialized Music Performance (Solistendiplom) mit Auszeichnung abschloss. Sie gewann zahlreiche Preise, darunter den Prix Credit Suisse Jeunes Solistes, den Kiwanis Musikpreis und war von 2015 bis 2017 Studien- und Förderpreisträgerin des Migros-Kulturprozent. Laura Schmid trat bei zahlreichen Festivals auf, so u. a. bei den Robeco Summer Nights, Greenwich Early Music Festival, Neuburger Barockkonzerte und dem Resonanzen Festival Sils. Sie konzertierte mit Musikern wie Maurice Steger, Dorothee Oberlinger, Dmitry Sinkovsky und war mit Formationen Alter Musik, wie dem Zürcher Kammerorchester, dem Berner Barockorchester, den Münchner Kammerorchester und der Cappella Gabetta zu hören. Laura Schmid unterrichtet an der Musikschule Luzern und ist Dozentin für Blockflöte an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Völlinger am Cembalo

Martin Völlinger wurde 1977 im deutschen Fulda geboren. Er studierte Kirchenmusik, Gesang, Dirigieren und Improvisation in Regensburg sowie in Zürich und ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe. Schon während des Studiums arbeitete er als Chorleiter / Stimmbildner und Orgellehrer bei den Regensburger Domspatzen und als Assistent des Domorganisten. Von 2007 bis 2012 war er Chorleiter / Stimmbildner bei den Luzerner Sängerknaben, wo er als Leiter das Herrenensembles der Sängerknaben grosse Erfolge feierte. Neben seiner Arbeit als Gesangspädagoge an der Musikschule der Stadt Luzern, ist er Hauptorganist in Steinhausen. Seine freischaffende kompositorische Tätigkeit spiegelt sich in zahleichen Auftragswerken und reicht von einfachen Kinderliedern über innovative Chorkompositionen, Messen, Kantaten, Singspielen bis hin zu grossangelegten szenischen Bühnenwerken und Oratorien. Seine Werke werden international aufgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt seines musikalischen Schaffens bildet das Begleiten von Gesangs- und Instrumentalsolisten. Als gefragter Organist und Cembalist pflegt er das Generalbassspiel und improvisiert als musikalischer Grenzgänger stilistisch breitgefächert ohne Berührungsängste zum Jazz und Worldmusic.

Am diesjährigen Sommerkonzert kommen Kompositionen von Francesco Maria Veracini, Giovanni Adolfo Hasse, Francesco Rognoni, Jacob Van Eyck, Giovanni Battista Fontana, Jean-Baptiste de Bousset und Arcangelo Corelli, zur Aufführung. Das Konzert unter dem Titel «Italian Summer Night» sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Veranstalter, die Protestanten-Vereinigung Vitznau hofft und freut sich auf zahlreiches Publikum. Der Eintritt ist nach wie vor frei, für die Konzertkosten wird eine freiwillige Türkollekte erhoben.

pd/sk